Adam Wolfe im Test

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6.4

In Ordnung

Alle Episoden des Spiels um den speziellen Detektivs sind erschienen, Zeit das Spiel als Ganzes einem Test zu unterziehen.

Story

Adam ist ein ex-Polizist, der inzwischen sein Geld als Detektiv verdient. Sein Spezialgebiet liegt jedoch etwas außerhalb dessen, was wir von Detektiven kennen, er beschäftigt sich mit dem Übernatürlichen. In seiner Welt scheint das auch erstaunlich wenig Aufsehen zu erregen. Die Polizei ruft ihn, sobald ein Fall in eine übernatürliche Richtung geht, sein Barkeeper betreibt nebenbei ein Alchemie Labor und Dämonen sind recht oft anzutreffen.
Alles was Adam tut steht aber in einem größeren Kontext. Vor Jahren verschwand seine Schwester und er träumt immer noch regelmäßig von diesem Verlust. Er ist überzeugt, dass sie noch lebt und sucht deswegen unentwegt nach ihr. Am Ende jeder Episode bekommen wir einen neuen Hinweis, der uns einen Schritt näher zu ihr bringt.

Sound und Grafik

Das Spiel ist voll vertont. Die Story wird meist durch Adam als Erzähler zwischen den einzelnen Szenen erzählt. Optisch ist das Spiel sehr ansprechend. Adam Wolfe ist ein klassisches Point and Click Adventure. Jede Szene besteht aus einem gemalten Hintergrund, auf dem wir mit bestimmten Dingen interagieren können. Dieser ist in starken Farben gemalt und verströmt meist eine düstere Stimmung. Welche Objekte wir benutzen können stellen wir durch den sich verändernden Cursor fest. Bei manchen Rätseln kommt Adams Detektivfähigkeit zum Tragen. Dabei verschwimmt das Bild und nur ein kleiner Teil ist scharf. In diesem Ausschnitt werden wichtige Hinweise hervorgehoben. Auch wenn wir unsere Uhr benutzen verändert sich die Optik. Mit der Uhr können wir einen Moment in der Vergangenheit betrachten der sehr farblos dargestellt wird uns aber wichtige Hinweise gibt.

Steuerung und Gameplay

Wir steuern allein mit der Maus und klicken uns durch die Gegend. Auch Dialoge und Storyeinlagen funktionieren so, dass wir bestimmte Dinge anklicken müssen. Als Point and Click ist Adam Wolfe natürlich voller Rätsel. Dabei gibt es einmalige Kombinationsrätsel und wiederkehrende Rätseltypen. Beispielsweise die Wimmelbilder, wo wir auf einem mit Ramsch überladenden Bild die richtigen Gegenstände finden müssen. Diese wiederkehrenden Rätsel werden mit der Zeit leider etwas eintönig. Anfangs beeindrucken vor allem die Rätsel, die Detektivarbeit oder unsere Uhr benötigen. Sie fühlen sich nach besonderen Adam Wolfe Rätseln an. Leider funktionieren auch diese Rätsel immer gleich, was den Reiz durch die Episoden etwas abnehmen lässt. Dazu kommt, dass uns das Spiel sehr stark bei der Hand nimmt. Die Uhr oder unsere Beobachtungsgabe können wir nur dann einsetzen, wenn das gewünscht ist. Ich hätte mir gewünscht in die Vergangenheit zu blicken, wenn ich es für sinnvoll empfinde und dann eben fest zu stellen, dass es nichts zu sehen gibt. Zudem müssen immer alle Schritte genauso gemacht werden, wie das Spiel das vorsieht. Wenn ich mir schon denken kann, welchen Gegenstand ich wie benutzen muss, hilft mir das nicht, erst muss Adam alle Hinweise darauf, dass das der richtige Weg ist finden und sie dann auch noch auf dem Bildschirm miteinander kombinieren. Erst danach kann ich tun, was ich, der Spieler, schon vor 10 Minuten vor hatte. Dadurch macht sich das Gefühl breit, dass ich das Spiel in keinster Weise beeinflussen kann sondern ihm nur auf einem vorgezeichneten Weg folge. Das Fehlen von Entscheidungen verstärkt diesen Eindruck.

Gut

  • Schöne Bilder
  • Interessante Gagdets

Schlecht

  • Repetitive Rätsel
  • Sehr linear

Zusammenfassung

Adam Wolfe ist ein klassisches point and click Adventure mit paranormalem Setting. Als Detektiv für übernatürliche Phänomene fängt Adams Arbeit dort an, wo die Polizei mit weltlichen Mitteln nicht mehr weiter weiß. Dabei ist er ständig auf der Suche nach Hinweisen, über den verbleib seiner Schwester.
6.4

In Ordnung

Spielspaß - 6
Grafik - 9
Sound - 6
Steuerug/Gameplay - 5
Handlung - 6

Kommentare

Matej

Kommentar von:

Redakteur Indie und Horror

Adam Wolfe hat mir anfangs Spaß gemacht und später immer noch gefallen. Das ist vor allem der ansprechenden Optik geschuldet, denn weder die Rätsel, noch die Story konnten mich auf lange Zeit motivieren.

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