Adam Wolfe: Episode 3 im Test

In der dritten Episode von Adam Wolfe kommt Adam seiner Schwester zum Greifen nahe. Wir haben für euch reingeschaut.

Gesamtwertung:

6.8 Stars (6,8 / 10)

Während einige Adventures lange Pausen zwischen den Episoden einlegen gibt es bei Adam Wolfe recht schnell Nachschub. Die dritte Episode ist da und hört auf den Namen: Lady and the Painter.

Nach einem kurzen Ausblick in die Zukunft und einem schwindelerregenden Blick von einer Brücke beginnt Episode 3 mit den Worten: „18 hours earlier“, dort wo Episode 2 aufgehört hat. Unser neuer, bester Dämonenfreund soll uns Frage und Antwort stehen. Er windet sich jedoch und will vieles nicht preisgeben. Er verrät uns nur so viel, das Zeichen auf Adams Uhr, hat er zuletzt bei einem Maler gesehen – Zeit ihm einen Besuch abzustatten. So sucht uns diesmal nicht jemand mit einem Fall auf, sondern Adam ermittelt in eigener Sache. Bei dem Maler spukt es, überall fliegen Dinge durch die Gegend und der Grund für diesen Spuk ist seine verstorbene Frau. Wir müssen persönliche Gegenstände von ihr finden, mit deren Hilfe kann der Maler ihre Bilder beenden und jedes fertige Bild gibt Adam Einblick in ihre Vergangenheit.

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Das Symbol unserer Uhr scheint etwas mit einem geheimen Kult zu tun zu haben und dieser Kult ist gar nicht erfreut, dass Adam ihnen hinterherschnüffelt. Ständig sind sie uns auf den Fersen und bald stellt sich heraus, diese Menschen gehen über Leichen.

Die Ermittlungen lohnen sich jedoch, Ally scheint etwas mit dem Kult zu tun zu haben und am Ende sind die beiden Geschwister sehr kurz davor, wiedervereint zu sein.

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Optisch ist Episode drei genauso schön gemalt, wie die ersten beiden. Es gibt auch einige neue Schauplätze und statt des Autos sind wir dieses Mal mit einem schnittigen Motorrad unterwegs. Die Rätsel sind jedoch ein Rückschritt. Es gibt wieder mehr zum anklicken und viele Wimmelbilder, in denen wir die richtigen Gegenstände finden müssen. Dazu kommt, dass es manchmal schmerzhaft auffällt, wie linear das Spiel aufgebaut ist. Für ein Rätsel brauchte ich Beispielsweise einen vierstelligen Zahlencode. Sobald ich alle Schnipsel des Notizzettels hatte, auf dem der Code war, wusste ich, welche Zahlenkombination ich brauchte. Das Spiel lässt die Eingabe des Codes aber erst zu, nachdem ich die Teile nicht nur nebeneinander gelegt, sondern auch mit Tesafilm, den ich finden musste, zusammen geklebt hatte. Selbst dann konnte ich nicht einfach die Zahlen eingeben. Ich musste den Zettel im Inventar anwählen, damit Adam ihn neben das Zahlenfeld hebt und nun den Code eingeben kann. Da ich die Kombination auch ohne Tesafilm erkennen konnte und durchaus in der Lage bin, mir vier Zahlen zu merken, fühlte ich mich vom Spiel unnötig zum Abarbeiten von Checkpoints gezwungen und vom eigenständigen Denken abgehalten.

Spielspaß:
6 Stars (6 / 10)
Grafik:
9 Stars (9 / 10)
Sound:
7 Stars (7 / 10)
Steuerung/Gameplay:
6 Stars (6 / 10)
Handlung:
6 Stars (6 / 10)
Durchschnitt:
6.8 Stars (6,8 / 10)

Kommentare

Matej

Kommentar von:

Redakteur Indie und Horror

Mir gefällt Adam Wolfe nach wie vor, aber in Episode 3 hatte ich das Gefühl, dass mir das Spiel gar nichts zutraut und ich nur stupide die richtigen Dinge anklicke. Das war Zeitweise frustrierend.

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