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Insidia Preview

Beim Rundenstrategie Multiplayer Spiel Insdia müsst ihr in einer Arena die Basis des Gegners zerstören.

„Ich kann ewig überlegen und muss mich fast nicht bewegen“, mit dieser Zeile aus dem Gamestar Gassenhauer zur Rundenstrategie macht Insidia Schluss. Zwar will das Spiel alle taktischen Aspekte der Rundenstrategie übernehmen, aber es setzt uns dabei ziemlich unter Druck. Damit es für den Gegner nicht zu langweilig ist, hat man nur begrenzt Zeit für einen Zug und das wird oft knapp.

Das Prinzip ist recht einfach. Jeder Spieler hat eine Basis, mit drei Türmen, die jeweils über zwei Leben verfügen. Mit vier Champions versucht man die Basis des Gegners zu bezwingen. Das funktioniert auf zwei weisen. Entweder man übernimmt die Kanone in der Mitte, die erheblichen Belagerungsschaden anrichtet, oder man löscht gegnerische Helden aus. Jedes wiederbeleben kostet nämlich ein Leben. Sobald ein Turm gefallen ist, kann man in die Gegnerische Basis eindringen, und diese sabotieren. Vorausgesetzt natürlich, der Gegner verhindert das nicht.

Die Helden haben jeweils eine aktive und eine passive Fähigkeit. Das sorgt für taktische Tiefe, denn man bewegt pro Runde nur einen Helden, die anderen üben ihre passive Fähigkeit aus. Hinzu kommt ein Ultimate, das erst aufgeladen werden muss. Unter Zeitdruck versucht man so die Taktik des Gegners zu durchschauen und eine eigene zu entwickeln. Das wird zusätzlich dadurch erschwert, dass sich Helden erst bewegen und dann ihre Fähigkeit einsetzen. Es besteht also die Gefahr, dass der Gegner weggeht und euer Held ins leere schlägt.

Was in der Theorie sehr reizvoll klingt ist in der Praxis leider noch nicht ganz ausgereift. Durch den recht kleinen Heldenpool unterscheiden sich die Teams kaum. Bald begreift man, welche Taktik die beste ist, das tut allerdings auch der Gegner. Runden in denen man früh einen Fehler begeht sind somit nahezu nicht mehr zu besiegen und Runden zwischen ebenbürtigen Gegnern ziehen sich oft sehr lange.

Wenn ihr Insidia selbst testen wollt, es ist momentan im Steam early Acces und kostenfrei. Lediglich das Founder‘s pack kostet Geld. Das bringt allerdings keinen spielerischen Vorteil. Solltet euch das Spiel nach dem antesten jedoch gefallen könnte es eine Überlegung wert sein. Schließlich soll es auch alle zukünftigen Helden enthalten und die 100% Bonus XP beschleunigen den Fortschritt.

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Kommentare

Matej

Kommentar von:

Redakteur Indie und Horror

Ich bin von der Grundidee positiv angetan. Allerdings fehlt mir Abwechslung. Ich hoffe das bessert sich durch neu hinzu kommende Helden.

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