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JCB Pioneer Mars Preview

2063 ist der Mars noch nicht bewohnt, aber wir arbeiten daran.

Wir schreiben das Jahr 2063 und wir sind einer der ersten Kolonisten auf dem Mars. Leider ging bei der Landung etwas schief und so sind wir vorerst auch der einzige Kolonist. Zum Glück funktioniert unser Funk noch und so kann uns unser Auftraggeber, JCB, instruieren. Wir bergen ein Marsfahrzeug und finden die Landekapsel, die das Zentrum unserer Basis werden soll. Diese Basis müssen wir erst zum Laufen bekommen und dann ausbauen. Die Ressourcen dafür finden wir zum Glück auf der Marsoberfläche und mit dem Greifarm unseres Gefährts können wir sie abbauen. Das Interface von JCB hilft uns mit Quests, die uns sagen, was als nächstes wichtig sein könnte und belohnt jede davon mit Punkten, die wir in Upgrades für unser Gefährt oder unseren Raumanzug stecken können.

JCB Pioneer Mars steuert sich intuitiv und sieht gut aus. Die Entwickler waren kreativ, vor allem was das innere von Marshöhlen angeht. Das ist sehr gut, denn den größten Teil unserer Zeit verbringen wir auf einer staubigen, roten, eintönigen Planetenoberfläche. Das Hilft zwar das Gefühl einer Marsmission zu vermitteln, ist auf Dauer aber doch sehr eintönig. Da ist etwas Abwechslung willkommen.

Neben dem Basisausbau gibt es eine noch wichtigere Mission, überleben. Das gestaltet sich alles andere als leicht. Unser Raumanzug hat eine begrenzte Kapazität für Außeneinsätze. Auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad, momentan ist nur dieser spielbar, bin ich regelmäßig gestorben, schon bevor der Basisbau richtig angefangen hat. Auch auf den Nahrungs- und Wasserhaushalt muss geachtet werden, dieser nimmt kontinuierlich ab. Das ist jedoch ein Problem, das sich erst später im Spiel stellt, da wir mit vollen Werten starten. Auch unser Fahrzeug kann nicht sehr viel aushalten, zum Glück bekommen wir sehr früh eine Reparaturstation. Alles in allem wird man vorsichtig, achtet auf die Fahrweise und überdenkt jeden unnötigen Schritt außerhalb der Station. Das trägt sehr zum Marsgefühl bei.

Sobald der Tod kommt wird angezeigt wie lange wir überlebt haben. Danach respawnen wir in der Basis. Unser Inventar ist leer und der Meiste Fortschritt zurück gesetzt. Zum Glück ist aber unser Anzug wieder voll aufgeladen und wir können den roten Planeten auf ein neues erkunden.

JCB Pioneer Mars befindet sich momentan im Steam Early Acces. Neben der Tatsache, dass nur der höchste Schwierigkeitsgrad spielbar ist sind sicherlich auch andere Dinge noch nicht final. Die Athmosphäre und die Grundidee des Spieles sind jedoch vielversprechend.

Tendenz: Gut

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Kommentare

Matej

Kommentar von:

Redakteur Indie und Horror

Neben kleineren Problemen, die wohl der frühen Version geschuldet sind ist mein Hauptkritikpunkt der Schwierigkeitsgrad. Ich hätte es wohl nicht auf ultraschwer gespielt und war daher manchmal frustriert. Wenn ich aber daran denke, dass es im fertigen Spiel leichtere Optionen geben wird, finde ich ihn fast zu leicht. Das Ressourcen- und Zeitmanagement ist happig und der Tod kommt gewiss. Aber zumindest auf der schwersten Stufe, würde ich mir wünschen, dass dieser Tod auch endgültig ist.

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