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State of Mind Gamescom Preview

Auf der Gamescom durften wir einen Blick auf das dystopische Adventure von Daedalic werfen. Hier sind unsere ersten Eindrücke.

Mit State of Mind fährt Daedalic dunklere Seiten auf. Das Spiel ist auf die Story fokussiert, wie man es von Spielen dieses Studios gewohnt ist. Die Geschichte und Atmosphäre sind dabei aber ungewohnt düster.

Story

In der Zukunft wird es möglich sein, unser Bewusstsein in den Cyberspace hochzuladen. Im Berlin dieser voll digitalen Zukunft lebt und arbeitet ein zutiefst analoger Reporter Richard Nolan. Er würde am liebsten noch immer alles mit Stift und Block erledigen. Der modernen Technik steht er zutiefst kritisch gegenüber. Richard ist schon so keine Frohnatur, als aussterbende Lebensform in einer sich immer schneller drehenden Welt wird seine Laune auch nicht besser.

State of Mind_2

Was er – vorerst – nicht weiß, sein Bewusstsein befindet sich längst im Cyberspace. Zumindest ein Teil davon, der Upload war fehlerhaft und so gibt es nun ein Abbild von ihm, Namens Adam. Im Laufe des Spieles erfahren die beiden voneinander und können auch in Kontakt treten. Nur sind sich beide sicher, dass sie echt sind. Selbst wenn es Richard gelingen sollte Adam zu überzeugen, dass er in einer künstlichen Welt lebt, heißt das nicht, dass Adam diese verlassen will. Während Richard in einer dunklen Dystopie lebt, lebt Adam, glücklich, in einer hellen Utopie. Sie sind zwei Teile einer Persönlichkeit in zwei sehr einseitigen Welten, unser Ziel ist es, auf lange Sicht gesehen, die beiden wieder zusammen zu führen

Gameplay

State of Mind steuert sich wie andere bekannte Adventures. Wir laufen durch eine semi-dreidimensionale Welt und interagieren mit allem, was wir finden. Dabei wird es auch Action – Szenen geben, die über das klassische Point and Click hinausgehen. Das ist wohl auch der Grund, warum das Spiel eher Konsolen, bzw. Controller-affin ist. Eine Steuerung mit Maus und Tastatur ist jedoch auch möglich.

State of Mind_1

Grafik

Die kantige Grafik von State of Mind wirkt gewöhnungsbedürftig. Wenn wir uns mit Adam im Cyberspace bewegen wird das noch verstärkt. Die gewollte un-Realität stellt sich der Immersion immer wieder in den Weg. Bei einem Spiel, das mit surrealen Elementen, wie Telefongesprächen zwischen zwei Teilen einer gespalteten Persönlichkeit arbeitet, ist eine solche Grafik jedoch nicht unpassend. Das Aussehen von State of Mind hat das Potenzial zu polarisieren, es kann jedoch auch das Erlebnis dieser Welt verstärken.

Tendenz 7

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Kommentare

Matej

Kommentar von:

Redakteur Indie und Horror

State of Mind reizt mich. Die Grafik finde ich nicht störend, sondern eher erfrischend anders. Der dunkle Ansatz gefällt mir sehr. Als PC Spieler bin ich aber noch etwas skeptisch, was die sehr Konsolenlastige Steuerung angeht.

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