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Dungeon Rushers im Test

Selbstironie ist ja inzwischen nichts bahnbrechend Neues mehr. Dennoch schafft sie es, wenn sie gut gemacht ist, zu unterhalten. Auch Dungeon Rushers verspricht, sich über Fantasy Klischees lustig zu machen. In unserem Test erfahrt ihr, wie gut das funktioniert.

Dungeon Rushers ist schon seit einiger Zeit auf Steam erhältlich und ist seit letzter Woche nun auch für Android und iOS verfügbar. Wir haben die Android Handy app getestet.

Story

Wir starten mit Elian, einem Tellerwäscher, der sich zu höherem berufen fühlt. Also hängt er die Spülbürste an den Nagel – tatsächlich ist sie seine Startwaffe, aber sobald er was Besseres findet hängt er sie an den Nagel – und macht sich als Abenteurer selbstständig. Nun bricht er in Dungeons ein, wo er Monster töten muss um an Reichtümer zu gelangen, er lebt seinen Traum. Unterwegs begegnen uns neue Charaktere und Elian heuert jeden an. Dabei handelt es sich um so illustre Begleiter, wie einen Buchhalterzwerg, mit großem Hammer oder eine Vampirmagierin, die ihren Dungeon verkaufen musste. Eine ominöse Firma kauft Dungeons auf und vermietet sie dann als Franchises. Ihr Ziel ist es Grünschnäbel, wie Elian durch einfache Dungeons anzufixen und sie dann in schweren Dungeons zu töten und auszurauben. Statt davor zurück zu schrecken sieht unser Held das jedoch als Herausforderung an und stellt sich dieser auch sofort.

Gameplay und Steuerung

Wir tasten uns durch ein Labyrinth, dabei gehen wir Raum für Raum vor. Angrenzende Räume sind verborgen und nachdem wir sie angetippt haben zeigt sich, was darin versteckt war. Dabei können leere Räume, Schätze, Fallen oder Gegner auf uns warten. Sollte letztere eintreffen kommt es zum Kampf. Kämpfe laufen Rundenbasiert ab, jeder Charakter hat drei Angriffe oder Buffs, die wir auf den oder die Gegner, beziehungsweise Teammitglieder, ziehen um sie anzugreifen. Dabei hat jeder Charakter unterschiedliche Fähigkeiten von denen einer kostenfrei ist und zwei Mana kosten. Bis zu fünf Charaktere können wir gleichzeitig in unserer Gruppe haben. Neben Mana gibt es noch die Ressource Ausdauer, die wir für spezielle Fähigkeiten brauchen, die uns das Leben außerhalb des Kampfes erleichtern. Zusätzlich zur Kampagne gibt es noch verschiedene PvP Modi, die nicht in diesen Test einfließen, da wir in der Testphase keine Gegner gefunden haben. Für das Solospiel wichtig sind noch die Krämerin, bei der man Gegenstände kaufen und verkaufen kann und das Crafting System, in dem sich unser Buchhalterzwerg auch als formidabler Handwerker beweist.
Die Steuerung per Touch funktioniert in der Kampagne recht gut, nur im Inventar, beim Crafting und im Laden sind die Items etwas klein. Mit großen Händen passiert es öfters, dass man das falsche Item anwählt.

Sound und Grafik

Das Spiel hat einen passenden Hintergrund Soundtrack, der sich verändert, wenn wir ein neues Gebiet betreten. Die Grafik ist sowohl auf der Weltkarte, wie auch in Dungeons und Kämpfen gut und die Charaktere sind liebevoll gestaltet. Wenn wir das Gebiet wechseln bekommen wir neue Gegnertypen, ein neues Dungeondesign und neue Icons auf der Weltkarte, das sorgt für etwas Abwechslung. Leider kam es noch ab und an zu Grafikfehlern während der Kämpfe, die zu Verzögerungen oder im schlimmsten Fall Abstürzen führten. Ein kleines Manko ist auch, dass die Charaktere zwar schön aussehen, sich aber mit veränderter Ausrüstung nicht ändern. So hat Thorgrim, der Zwerg, einen Zweihandhammer, auch wenn wir ihm mit Schwert und Schild ausrüsten. Neue Skins, die das Aussehen komplett verändern, können im Shop erworben werden.

Zusammenfassung
Ich bin immer auf der Suche nach netten kleinen Mobilespielen für zwischendurch. Dungeon Rushers ist genau das. Es gibt eine gewisse Herausforderung gepaart mit Entdeckungsdrang aber vor allem ist es kurzweilig, macht Spaß und die meisten Dungeons Sind kurz genug, um zwischendurch im Bus gespielt zu werden. Genau das, was ich für mein Handy suche.
Gut
  • Unterhaltsam
  • Kurzweilig
Schlecht
  • Zu kleinteilig
6.8
In Ordnung
Spielspaß - 8
Grafik - 7
Sound - 6
Handlung/Charaktere - 6
Steuerung/Gameplay - 7

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Kommentare

Matej

Kommentar von:

Redakteur Indie und Horror

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