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Unforseen Incidents im Test

In Unforseen Incidents Rätseln wir uns auf der Suche nach der Wahrheit durch Yelltown.

Story

In Yelltown ist eine mysteriöse Seuche ausgebrochen, das Yelltown-Fieber. Glücklicherweise ist diese nicht sonderlich ansteckend, dennoch wird von besuchen von Yelltown abgeraten. Harper, der Hauptcharakter des Spiels, lebt bereits dort, weswegen ihm solche Reisewarnungen wenig bringen.
Harper ist ein stereotypischer Nerd. Sein Leben hat er kaum im Griff, eine Karriere hat er auch nicht aber er ist ein begnadeter Bastler und hilft dem schon etwas älteren Professor, wann immer dieser technische Probleme hat. Auf dem Heimweg von einem dieser Termine stolpern wir über eine Infizierte. Wir rufen das zuständige Gesundheitsamt, was die Patientin gar nicht gut findet. Sie bittet uns zumindest einen Brief aus ihrem Rucksack an einen Journalisten weiter zu geben. Hilfsbereit wie wir sind erklären wir uns bereit dies zu tun. Damit beginnt unsere Reise, auf der Suche nach dem Ursprung des Fiebers, sowie einer möglichen Heilung.  

Grafik und Sound

Grafisch ist Unforseen Incidents eigenwillig. Die eckige, grob gezeichnete Grafik ist Geschmackssache, sonderlich imposant ist sie aber nicht. Die minimalistische Optik hat ihren ganz eigenen Stil, der aber, unabhängig davon ob er gefällt, nicht beeindruckt. Allerdings ist die Welt voller kleiner Details, die entdeckt werden wollen und wenn auch minimalistisch ist die Grafik in sich ausgesprochen stimmig und jede Szene mit viel Liebe zum Detail ausgeschmückt.
Der Hintergrundsound passt gut zu der jeweiligen Szenerie und neben dem Text sind alle Dialoge und sonstige Informationen auf Englisch und Deutsch voll vertont.
Zur Sprache an sich sei noch gesagt, dass oft technische Begriffe benutzt werden und es hilfreich ist diese zu kennen, weil man sonst im Zweifelsfall Nach Dingen sucht, deren Aussehen und Zweck man nicht kennt. Daher ist das Spielen in der englischen Sprachausgabe, für nicht englisch Muttersprachler, deutlich schwerer, denn die Fachbegriffe erhöhen die Sprachbarriere signifikant.

Steuerung und Gameplay

Die Steuerung ist klassisch. Objekte in der Welt werden angeklickt. Bei Personen führt dies zu einem Dialog, bei Gegenständen zur Interaktion oder zu einem, oftmals unterhlatsamen, Kommentar von Harper
Beim Gameplay bewegt sich Unforseen Incidents auf klassischeren Pfaden, als andere Adventures, die hier in letzter Zeit getestet wurden. Es gibt keine Entscheidungsfreiheit oder dynamische Story auch quick time Events fehlen. Der Reiz und die Herausforderung kommen einzig und allein aus den Kombinationsrätseln. Diese sind erfreulich fordernd und logisch aufgebaut. Es ist wichtig auch auf kleinste Details zu achten, sie könnten ein wichtiger Hinweis sein. Zudem gilt die goldene Regel: Alles einpacken was nicht niet- und nagelfest ist. Sollte man einmal nicht weiter wissen, hilft oft ein Szenenwechsel.

 

Gut
  • Spannende Story
  • Interessante Charaktere
  • Knackige Rätsel
Schlecht
  • Gewöhnungsbedürftige Grafik
  • Wenig neues
7.4
Fair
Spielspaß - 8
Grafik - 6
Sound - 7
Story/Charaktere - 8
Steuerung/Gameplay - 8

Deine Meinung dazu!

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Kommentare

Mott

Kommentar von:

Redakteur Indie und Horror

Keine Videosequenzen, keine Quick Time Events und keine dynamische Story. Dafür einen interessante, packende Story und happige Rätsel. Unforseen Incidents macht nichts bahnbrechend neu aber alles Alte richtig. Das ist nicht bahnbrechend aber bei der vielen mittelmäßigen Adventure Kost sehr angenehm.

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